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+43 3636 700 61
Anreise:
Ennstalbundesstraße (B146) bis Admont, Zu den Teilabschnitten weiter Richtung Hieflau.
Allgemeine Flussinformationen:
Die Enns hat verschiedenste Strecken anzubieten: leicht oberhalb von Schladming, Wanderfluss bis Admont, leicht bis extrem im Gesäuse, dem interessantesten Teil. Sie kann ihren Charakter sehr stark ändern, von extrem wuchtig bis sehr technisch, je nach Wasserstand. Im Frühjahr a la Futalefu, im Sommer auf der Kummerbrücke schon fast Korsisch.
Einstieg:
Gesäuseeingang (Eisenbahnschranke)
Ausstieg:
"Eisenbahnbrücke"
Schwierigkeitsgrad:
4+,5
Länge der Strecke:
0,8
Befahrungszeit:
Frühling, Frühsommer, Sommer, Herbst
Streckeninfo:
Gesäuseeingang 1km WW 4+ bis 5 Der Gesäuseeingang ist einer der größten Felsdurchbrüche in Österreich. Die 1. Befahrung sollte nur bei sommerlichen Wasserständen erfolgen (ca.40-70 m3/s ). Er teilt sich in zwei Katarakte auf. Der 1. Katarakt wird am besten von rechts nach links in einem langen "S" gepaddelt. Wer hier schon Schwierigkeiten hat, kann danach immer noch zur Straße hochgehen. Im 2. Katarakt gibt es mehrere Möglichkeiten: die zwei einfachsten werde ich kurz beschreiben. Man beginnt am rechte Uferrand über drei Wellen zum linken Ufer zu paddeln. Dort erreicht man ein Kehrwasser zum Verschnaufen, von dort zwischen einem kleinen Stein der knapp vom Ufer liegt und dem rechten Rand der Walze, (die fast über den ganzen Fluss steht) vorbei, direkt auf die Pyramide zu (Pyramiden ähnlicher Stein in Flussmitte) , um über ihren Prallpolster rechts ins Kehrwasser von dort ans rechte Ufer, rechts am Stein mit dem Prallpolster vorbei und gerade durch die Marterlwalze. Wer will kann auch die Linie über das Gedrehte wählen ist bei weiten cooler gleich nach der Pyramide links über die S- artige Walze rechts ins Kehrwasser beoofen. Augen zu und durch! Falls nötig mit langen Arm schnell rollen, um danach noch die Durchfahrt durch die Marterlwalze zu kriegen. Auf keinem Fall hier links fahren, da das Unterwasser sehr unsauber ist! Unten angekommen Hand hoch, freuen und ab in die Rodeostelle. Die Abflussmengen liegen zwischen 30-400 m3/s, ab und zu auch darüber. 30-70 m3 /s WW 4+ / 5- 70-140 m3 /s WW 5- / 5 darüber zunehmend schwerer.
Gefahrenhinweise:
Wasserwucht, Syphone, Unterspülte Felsen
Einstieg:
Ende Gesäuseeingang
Ausstieg:
Empfohlene Ausstiegsstelle am Stausee ca. 0,5km Flussabwärts nach dem Bahnhof Gstatterboden auf der linken Straßensteite / Parkplatz. Hier Mündet ein kleiner Bach der den Zugang zur Enns ermöglicht.
Schwierigkeitsgrad:
3,2
Länge der Strecke:
8
Befahrungszeit:
Frühling, Frühsommer, Sommer, Herbst, Winter, Nach starken Regenfällen
Streckeninfo:
Bierstrecke 9 km WW 3 bis 4- Die Bierstrecke hat drei Einsatzmöglichkeiten. Bei der ersten Einstiegsstelle setzt man knapp oberhalb der Marterlwalze ein. (WW 3 / 4-) Nach der Eisenbahnbrücke teilt sich der Fluss in zwei Arme. Man sollte den linken Arm paddeln, da am Ende des rechten Arms ein gefährlicher Siphon (Unterspülung) in der Hauptströmung ist. Danach ist der Einstieg für Anfänger WW 1 / 2. Nach zwei Kilometer kommt der Johnsbach- Steg erster möglicher Ausstieg. Bei Hochwasser steht hier eine schöne Surfwelle. Hier kann man auch sehr gut Aus- oder Einsteigen. In der Nähe befindet sich der Gasthof zur Bachbrücke, wo man vor oder nach dem paddeln sich noch stärken kann. Zunächst noch WW 2, dann steigern sich die Schwierigkeiten auf WW 3- im Lawinenschwall. Bei viel Wasser findet man hier schöne Wellen zum surfen. 100 m danach befindet sich in der Mitte des Flusses bei einer Sandbank der Kerzelstein. Bis Gstatterboden ruhiges Wasser mit einigen Kehrwässern zum Unterschneiden an der Brücke Gstatterboden zweiter möglicher Ausstieg. Die Strecke endet mit einem Schlussschwall, wo bei Hochwasser direkt in der Einfahrt eine große Surfwelle steht. Achtung es gibt kein Kehrwasser. Nicht so geübte Fahrer sollten sich das aber besser anschauen. Danach ist der Stausee und Beendigung der Fahrt.
Einstieg:
1) Am Kraftwerksauslass 2) 600m Nach dem Kraftwerk bei einen kleinen Schotterparkplatz
Ausstieg:
Ausstieg nach 600 m normalerweise paddelt man aber bis zur Scheibenfischerbrücke. Am Ende der Hohen Straßenbrücke links Abbiegen und bis zum Eisenbahn.
Schwierigkeitsgrad:
4- bis x
Länge der Strecke:
0,6km
Befahrungszeit:
Frühling, Frühsommer, Sommer, Herbst, Winter, Nach starken Regenfällen
Streckeninfo:
obere Kummerbrücke (800 m lang) WW4+ bis 5- (6- bis X) Die Kummerbrücke stellt schweres Wildwasser da. WW 4+ bis 5- (bei stärkeren Wasserabgaben WW 6-X). Die erste Befahrung ist ideal bei einer Abflußmenge von 25 bis 35 Kubikmeter pro Sekunde oder darunter. Sie ist vergleichbar mit der Teufelsschlucht an der Saalach. Man sollte diese Strecke am besten mit ortskundigen Kameraden paddeln, da mehrere versteckte Siphone auf dieser Strecke sind. Ich möchte jedoch die wichtigsten Stellen beschreiben, um eine Erstbefahrung zu erleichtern. Die erste Stelle, die sich unter der Eisenbahnbrücke befindet, fährt man von der Flussmitte aus nach links über die Doppelstufe ins Kehrwasser. Nach einigen Schwellen kommt das Nadelöhr. Hier hat man zwei Möglichkeiten, am linken Flussrand über zwei kleine Zungen ins Kehrwasser, oder bei der ersten Walze über die rechte Zunge direkt zu dem großen Stein und gleich rechts um die Ecke durchs Nadelöhr. Die zweite Variante finde ich schöner und auch um einiges leichter. Nach 30m folgt der Siphon Katarakt, diesen fährt man am besten ganz rechts, so entkommt man dem Siphon und den anderen sehr rückläufigen Einfahrten. Danach rechts ins Kehrwasser, den letzten Abfall im zweiten Durchlass von rechts fahren und nach links Boofen. Es folgt leicht Verblocktes WW und nach 200 m folgt die letzte Stufe. Die hat sich heuer Verändert! Man fährt sie jetzt rechts und nicht mehr links, links ist die Stelle sehr steckgefährlich. So meine Freunde das war’s der Dameneinstart ist erreicht.
Einstieg:
Nach den ersten 600 m der Kummerbrücke. Bei enem Marterl.
Ausstieg:
Am Ende der Hohen Straßenbrücke links Abbiegen und bis zum Eisenbahn.
Schwierigkeitsgrad:
3-4
Länge der Strecke:
6km
Befahrungszeit:
Frühling, Frühsommer, Sommer, Herbst, Winter, Nach starken Regenfällen
Streckeninfo:
untere Kummerbrücke (Damenstart) 5 km WW3+ bis 4- (5-) Die Schwierigkeiten nehmen hier ab WW 3+ / 4-. Die Strecke ist Ideal für Paddler die sich im unteren und mittleren Schwierigkeitsbereich wohl fühlen, hier finden sich zahlreiche Stellen zum Spielen. Bei der Hartelsgrabenbrücke links anlanden und besichtigen es folgt das "S" WW 5- eventuell umtragen. Dahinter erneut eine Einstiegsmöglichkeit für schwächere FahrerInnen WW 3+ auf dieser Strecke findet man auch den wahrscheinlich besten Rocksplatstein in Europa - einfach genial das Ding, wenig Strömung so das man immer wieder zurückpaddeln kann, gut 6m breit und dass in Flussmitte. Nach 1 km beim Pegel nach der Brücke (Scheibenfischerbrücke) möglicher ausstieg, falls die Bahnhofschwallstrecke nicht befahren wird.
Einstieg:
Am Ende der Hohen Straßenbrücke links Abbiegen und bis zum Eisenbahn.
Ausstieg:
Hieflau Kieswerk (Kläranlage).
Schwierigkeitsgrad:
2-3-
Länge der Strecke:
3-4 km
Befahrungszeit:
Frühling, Frühsommer
Streckeninfo:
Bahnhofschwall 3 km WW1 bis 3- Netter Abschnitt ideal für Anfänger oder zum Auspaddeln nach einer Hochwasserbefahrung. Die Schwierigkeiten belaufen sich in diesen Streckenabschnitt auf WW 1 bis 3- im Bahnhofschwall findet man einen schönen Naturslalom. Aufzupassen muss man nur bei einem alten Holzrechen kurz vor der Mündung des Erzbaches und beim Ausstieg sind Seile des Baggers vom Kieswerk über den Fluss gespannt. Der Ausstieg ist am linken Ufer bei der Kläranlage.
Gefahrenhinweise:
Seile im Unterwasser beim Ausstieg (Kieswerk)!!!
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